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    OwnJournal Notes update shown as a calm writing workspace with a journal entry, a separate note, and connected inline hashtag labels.
    OwnJournal Team4 Min. Lesezeit

    OwnJournal Web 1.0.26: Notizen und Tags im Text

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    Inhaltsverzeichnis

    Eine Buchidee, eine Packliste oder ein Textentwurf braucht nicht unbedingt ein Datum. Genau dafür gibt es in OwnJournal Web 1.0.26 nun den Bereich „Notizen“. Über den Umschalter „Tagebuch/Notizen“ wechselst du zwischen datierten Tagebucheinträgen und Inhalten ohne festes Datum.

    Die Neuerung ist derzeit in der Web-App verfügbar. Sie ist noch nicht Teil der öffentlich erhältlichen mobilen Apps.

    Wichtiger Hinweis bei gemeinsamer Cloud-Synchronisierung

    Am 24. Juli 2026 führen sowohl der Apple App Store als auch Google Play weiterhin Version 1.0.25. Diese Version erkennt den neuen Notiztyp nicht. Wenn du in der aktuellen mobilen App auf dasselbe per Cloud synchronisierte Tagebuch zugreifst, solltest du deshalb mit dem Erstellen von Notizen warten, bis eine mobile Version verfügbar ist, die Notizen unterstützt.

    Eine im Web erstellte Notiz kann in Version 1.0.25 wie ein datierter Tagebucheintrag mit neutraler Stimmung erscheinen. Dadurch kann sie in der Zeitleiste und in Statistiken mitgezählt werden. Wird sie mobil bearbeitet, kann außerdem ihre Kennzeichnung als Notiz verloren gehen. Normale Tagebucheinträge und Tags sind von dieser Einschränkung nicht betroffen. Einen Termin für das mobile Update nennen wir noch nicht.

    Notizen ohne künstliches Datum

    Eine Notiz kann einen optionalen Titel, einen Markdown-Text sowie normale und direkt im Text gesetzte Tags enthalten. Zuletzt bearbeitete Notizen stehen oben. Die lokale Suche berücksichtigt Titel, Text und Tags, sodass sich auch eine längere Sammlung schnell durchsuchen lässt.

    In der neuen Web-App bleiben Notizen aus der Tagebuchzeitleiste, der Stimmungsstatistik, den Aktivitätseinblicken und der Trendanalyse heraus. Eine undatierte Literaturliste verändert damit weder die Stimmungskurve noch andere Auswertungen des eigentlichen Tagebuchs.

    Ein #Tag wird Teil der vorhandenen Ordnung

    Tags lassen sich jetzt sowohl in Tagebucheinträgen als auch in Notizen direkt in den Text schreiben, etwa als #books. Während der Eingabe schlägt OwnJournal passende vorhandene Tags vor. Beim Speichern wird der Tag ohne Doppelung in die normale Tag-Liste übernommen.

    Die Erkennung unterscheidet bewusst zwischen Tags und anderer Schreibsyntax: Markdown-Überschriften, URL-Fragmente sowie Code innerhalb einer Zeile oder eines Codeblocks werden ignoriert. Ein Tag im Text endet am nächsten Leerzeichen. Bezeichnungen mit Leerzeichen gehören daher weiterhin in das normale Tag-Feld.

    Notizen bleiben im selben Speicher

    Notizen verwenden denselben lokalen Speicher, der auch offline funktioniert, und dieselbe Cloud-Synchronisierung wie Tagebucheinträge. Es entsteht weder ein zweites Inhaltsarchiv noch ein zusätzliches Konto, und vorhandene Einträge oder Tags müssen nicht migriert werden.

    Auch die Verschlüsselung folgt deiner bestehenden Einstellung. Ist die optionale Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aktiv, werden Notizen vor der Synchronisierung verschlüsselt. Im unverschlüsselten Simple-Modus bleiben sie in diesem Modus. Eine pauschale Aussage, jede Notiz sei immer verschlüsselt, wäre daher falsch. Wie Zugriffe grundsätzlich begrenzt werden, erklärt Wer kann dein digitales Tagebuch lesen?. Die Rolle des gewählten Cloud-Speichers beschreibt Ist es sicher, ein Tagebuch in der Cloud zu speichern?.

    Weniger Fläche für Statusanzeigen

    Parallel dazu ist der Startbildschirm ruhiger geworden. Der große Bereich für den kostenlosen Tarif ist nun eine kompakte Zeile, die sich bei Bedarf öffnen lässt. Bei kostenlosen Konten startet die Einrichtung der Trendanalyse eingeklappt; bei Plus-Konten ohne bisherige Analyse bleibt sie offen und einsatzbereit. Weder Funktionen noch ihre Zuordnung wurden dadurch verändert. Ein weiterer Fehler ist behoben: Beim Start sehen Plus-Mitglieder nicht mehr kurzzeitig den kostenlosen Status, während der gespeicherte Tarif geladen wird.

    Die Web-App fordert beim Browser außerdem an, lokale Daten dauerhaft zu speichern. Stimmt der Browser zu, löscht er Cache und Einstellungen bei knappem Speicher weniger wahrscheinlich. Ob er zustimmt, entscheidet jedoch allein der Browser. Das ist weder eine Garantie gegen Datenverlust noch ein Ersatz für die Cloud-Synchronisierung.

    Der Weg vom Entwurf zum Code bleibt sichtbar

    Die technische Umsetzung von Notizen und Tags im Text ist in Pull Request 26 öffentlich nachvollziehbar. Die anschließenden Oberflächenänderungen folgten in den Pull Requests 27 bis 29. Warum der Quellcode von OwnJournal offenliegt, haben wir bereits in unserer Open-Source-Ankündigung erläutert.

    Version 1.0.26 trennt im Web nun zwei Arten des Schreibens: datierte Erinnerungen im Tagebuch und Material, das ohne Datum besser aufgehoben ist. Bis die mobilen Apps dieselbe Unterscheidung verstehen, bleibt diese Trennung auf das Web beschränkt.